Orlacs Hände (1923)

Orlacs Hände (1923)

Katalog: Film
EAN: 9783848830176
Bestellnummer: 4883017
Veröffentlichung: 26.07.2019
Set-Inhalt: 1
Format: DVD
Verpackung: Softbox
FSK: Info/Lehr Programm
Genre: Stummfilm
Label: absolut MEDIEN (arte Edition)
Anbieter: absolut MEDIEN
Preiscode: 850
Barcode:
Inhaltsangabe: Der Film gehört zu Klassikern des Horrorfilms, halb Kunstfilm, halb... mehr
Produktinformationen "Orlacs Hände (1923)"
Inhaltsangabe:
Der Film gehört zu Klassikern des Horrorfilms, halb Kunstfilm, halb Splatter-Film: Ein Pianist gerät in die Fänge eines gerissenen Verbrechers, der den psychisch labilen Künstler auf einen Horrortrip schickt und ihn zum vermeintlichen Mörder seines Vaters werden lässt. Orlacs Hände ist mit den beiden Stummfilm-Ikonen Conrad Veidt und Fritz Kortner als seinem sinistren Gegenspieler hochkarätig besetzt und markiert einen der Höhepunkte des expressionistischen Stummfilms.
Bei einem Zugunglück verliert der Konzertpianist Paul Orlac beide Hände. Um ihm das Klavierspielen weiter zu ermöglichen, transplantiert man ihm die Gliedmaßen des soeben hingerichteten Raubmörders Vasseur. Operation und Heilung verlaufen reibungslos, doch als Orlac erfährt, dass er Mörderhände trägt, quält ihn die Vorstellung, unter dem Einfluss des soeben hingerichteten Raubmörders zu stehen. Orlac droht wahnsinnig zu werden, als sein Vater tot aufgefunden wird - erstochen mit einem Dolch, der Vasseurs Fingerabdrücke aufweist. Erst als der Mord als die Tat eines Verbrechers aufgeklärt wird, der für den Mord an Orlacs Vater ebenso verantwortlich ist wie für die Tat, wegen der Vasseur hingerichtet wurde, ist Orlac erlöst.

Die Vorlage für Orlacs Hände stammt von dem französischen Fantasy-Autor Maurice Renard. Sein Buch erschien 1920 und erlebte vier weitere Verfilmungen: 1935 unter dem Titel Mad Love mit Peter Lorre, drei weitere in den 1960er und 90er Jahren. Kaum eines dieser Remakes reicht an das Original von 1924 heran, auf ARTE in einer aktuellen Restaurierung vom Filmarchiv Austria zu sehen.

Die neue Musik stammt von dem deutschen Komponisten Johannes Kalitzke, geschrieben für Kammerensemble, zwei Klaviere und Sampler. Mit dieser Besetzung erkundet die Musik die psychologische Entwicklung des Pianisten Paul Orlac, exemplifiziert an seinem, auf drei Instrumente verteilten Klavier: Neben dem klassischen gibt es ein präpariertes Klavier als 'dunkles Schattenklavier' und einen elektronischen Sampler, in dem das Klangmaterial aus dem Innenraum ein Eigenleben führt.

Filminfos:
Originaltitel: Orlacs Hände
Produktionsland: Österreich 1923
Regie: Robert Wiene
Darsteller: Conrad Veidt, Fritz Kortner, Alexandra Sorina, Fritz Strassny

FSK: Info/Lehr Programm

Sprache / Ton: Deutsch DD 2.0
Bildformat: 4:3
Untertitel: Keine
Laufzeit: 91 Minuten

Bonusmaterial:
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Anzahl Discs: 1